Archiv für Kategorie Planungen & Konzepte

Die Iller in Kempten

Ein Schwerpunkt der Arbeit der Altstadtfreunde – Teil 1

Blick von der Rosenau Richtung Norden gen Altstadt auf den Iller-Radwanderweg Ulm-Oberstdorf und die "unsichtbare" Burg auf der Burghalde. Foto: Stephan Schmidt

Blick von der Rosenau Richtung Norden gen Altstadt auf den Iller-Radwanderweg Ulm-Oberstdorf und die "unsichtbare" Burg auf der Burghalde. Foto: Stephan Schmidt

Gewässerkundliche Daten

Die Iller durchfließt die Stadt Kempten auf einer Länge von ca. 13 km. Ihr Abflussverhalten ist geprägt durch das 955 km² große Einzugsgebiet mit z. T. alpinem Charakter. Die Staulage der Alpen ist Ursache für intensive Niederschläge mit großen Hochwasserabflüssen.Die Illerabflüsse schwanken stark zwischen Niedrigwasser (NQ = 4cbm/s) und Hochwasser ( HQ am 23.08.2005 = 884 cbm/s). Während der mittlere Wasserstand am Pegel Kempten 146 cm (MW) beträgt, ist der Wasserspiegel bei dem vorgenannten höchsten Hochwasser um zirka 5 Meter bis auf 642 cm ( HHW ) angestiegen (1). weiterlesen »

1 Kommentar Artikel kommentieren

Erste Bewohner: Neues Leben an der Iller beginnt

Mit ersten Einzügen steigt auch Immobilien-Nachfrage

Wird nach der Eröffnungsfeier im Oktober derzeit bezogen: Das denkmalgeschützte Haus B der ehemaligen Spinnerei und Weberei. Der Ausbau des Haus C rechts soll im Frühjahr forciert werden.

Wird nach der Eröffnungsfeier im Oktober derzeit bezogen: Das denkmalgeschützte Haus B der ehemaligen Spinnerei und Weberei. Der Ausbau des Haus C rechts soll im Frühjahr forciert werden.

An der Börse würde man wohl von einem Turnaround sprechen: Seit der Einweihungsfeier im Oktober und den beeindruckenden Vermietungserfolgen im ersten Bauabschnitt der Rosenau ist klar, dass hier inzwischen Erfolgsgeschichte geschrieben wird. Wie im letzten Altstadtbrief bereits angekündigt, konnten die interessierten Bürger beobachten, wie im ersten Bauabschnitt aus dem alten Fabrikgebäude ein Wohnhaus mit ganz besonderem Flair wurde. Selbst die Keller versprühen einen unwiderstehlichen Charme. Drei Wochen nach Vermietungsbeginn war bereits weit über die Hälfte der 27 Wohnungen vermietet. Die ersten Bewohner sind eingezogen, und zum Jahreswechsel wird der größte Teil bewohnt sein. weiterlesen »

0 Kommentare Artikel kommentieren

Neue Leiterin beim City-Management

Quartiersmanagement für das Mühlbachquartier

Blickfang: Das Mühlrad am Anfang der Gerberstraße erinnert einerseits an die Geschichte, andererseits lädt es zum Flanieren im neuen Mühlbachquartier ein.

Blickfang: Das Mühlrad am Anfang der Gerberstraße erinnert einerseits an die Geschichte, andererseits lädt es zum Flanieren im neuen Mühlbachquartier ein.

Die Veranstaltungen des City-Management Kempten haben sich in den letzten Jahren fest im Kemptener Veranstaltungskalender etabliert. Das Stadtfest, der Tag der Musik, die Autoausstellung, der Familientag und das MitternachtsShopping locken jedes Jahr tausende Besucher in die Allgäu-Metropole Kempten.

Seit August 2010 ist Annett Lukas als neue Geschäftsstellenleiterin des City-Management Kempten e. V. für die Durchführung dieser Veranstaltungen verantwortlich. Die gebürtige Karlsruherin sammelte Erfahrungen beim Stadtmarketing in Karlsruhe, bevor sie beim Organisationskomitee der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin arbeitete. Als begeisterte Sportlerin ist sie vom Allgäu und ihrer neuen Wirkungsstätte angetan: „Kempten hat unheimlich viel zu bieten“, sagt die 29-jährige Diplom-Sportökonomin. „Die Stadt hat sehr viel Charme. Man kann in der Innenstadt toll shoppen gehen, die vielen kulturellen Angebote nutzen oder die wunderschöne Umgebung genießen! Es ist ein Privileg, hier arbeiten zu dürfen.“ weiterlesen »

0 Kommentare Artikel kommentieren

„Haus der Buchkultur“ Im Beginenhaus!?

Nutzungskonzept im Wandel – eine Jahresbilanz

Im Jahr 2010 gelangen innere und äußere Veränderungen für das Projekt „Beginenhaus“. Die Bilanz nach fünf Jahren intensiver Arbeit in den beiden mittelalterlichen Häusern kann sich sehen lassen: Einbauten und Verkleidungen aus jüngerer Zeit wurden entfernt, weitere Teile der wertvollen historischen Ausstattung freigelegt und auch die Dokumentation des jahrhundertealten Bestandes wurde fortgeführt. Verschiedene Nutzungsmöglichkeiten wurden diskutiert, nachdem sich die bisherige Planung als nicht tragfähig erwiesen hatte. weiterlesen »

0 Kommentare Artikel kommentieren

Geschafft: Die Altstadt hat ein neues, strahlendes Gesicht

Unter der Burghalde: Die Sozialbau plant vierten Bauabschnitt „An der Stadtmauer 2-4“

Die städtebaulich so wichtige Revitalisierung der Altstadt von der Burgstraße bis zum neu gestalteten St.- Mang-Platz ist geschafft. Mit stadtbildprägenden Neubauten kehrt nach vielen Jahren wieder pulsierendes Leben in die Kemptener Altstadt zurück. Der Stillstand der 80er und 90er Jahre ist vergessen. Die Burgstraße als die wichtigste Zufahrtsstraße in die Altstadt pulsiert wieder. Mit qualitätsvoller Architektur bilden „Unter der Burghalde“ – dem ältesten Teil der rund 2000 Jahre alten Stadt Kempten – neue Büro- und Dienstleistungsgebäude den städtebaulich gelungenen Abschluss des mittelalterlichen Altstadtquartiers, dem damit wieder Kontur und Vitalität verliehen werden konnte. weiterlesen »

0 Kommentare Artikel kommentieren

Die „Nordkurve“ entwickelt sich zum Mühlbach Quartier

Ergebnisse umfangreicher Planungsarbeiten liegen vor. Bewilligung des Stadtrates ist Voraussetzung für Realisierung des ersten Bauabschnitts.

von Annette Pickert, Katrin Müller, Klaus Michael Kurz und Dr. Richard Schiessl

Früher versorgte der Mühlbach die Gerber mit Wasser, heute soll wieder ein offener Wasserlauf durch die Gerberstraße fließen. Bild: Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung Kempten

Die intensiven Planungsarbeiten und Untersuchungen zur Wiederbelebung der Straßenzüge „Gerberstraße / In der Brandstatt“ sind abgeschlossen. Das Integrierte Städtebauliche Gesamtkonzept für das Quartier liegt nun vor. weiterlesen »

0 Kommentare Artikel kommentieren

In der „Nordkurve“ kann es losgehen

Förderprogramm und privates Kapital machen intensive Planungsarbeiten möglich, damit möglichst früh im Jahr 2009 die Bauarbeiten starten können.

Bild: Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung Kempten

Bild: Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung Kempten

Vor allem Geduld war gefragt in den zurückliegenden Monaten, wenn es um das Thema „Nordkurve“ ging. Nordkurve, so nennen vor allem die Geschäftsleute jenen Teil der Innenstadt, der sich vom Residenzplatz bis zur Kronenstraße beiderseits der Gerberstraße erstreckt. Geduld war vor allem deshalb gefragt, weil bereits seit dem Frühjahr alle in den Startlöchern saßen, um die Planungen für die Neugestaltung in diesem Bereich voran zu treiben. Die Initiatoren der Nordkurve hatten auch schon privates Kapital zur Verfügung gestellt und in einen Fonds eingezahlt, der vom City-Management verwaltet wird. weiterlesen »

0 Kommentare Artikel kommentieren

Teamgeist in der Gerberstraße – die „Nordkurve“

In der Jahreshauptversammlung der Altstadtfreunde im Jahr 2007 hatte Oberbürgermeister Dr. Netzer mehr Teamgeist in der Gerberstraße eingefordert. Denn bis dahin waren es le­diglich vereinzelte Impulse mancher Hauseigentümer und Geschäftsleute, die für neuen Schwung in der Gerberstraße gesorgt hatten. Das allein aber reicht nicht aus, um diesen Teil der Altstadt im Übergang zur Stiftsstadt grundlegend aufzuwerten. Inzwischen zeichnet sich jedoch eine erfreuliche Entwicklung ab, die unter dem Slogan „Nordkurve“ bereits einige Bekanntheit erlangt hat. Eine Gruppe von Geschäftsleuten hat sich nämlich zusammengetan und treibt das Projekt mit großem Engagement voran, im Einklang mit den städtischen Zielen einer Aufwertung des öffentlichen Raums. weiterlesen »

0 Kommentare Artikel kommentieren