Erste Bewohner: Neues Leben an der Iller beginnt

Mit ersten Einzügen steigt auch Immobilien-Nachfrage

Wird nach der Eröffnungsfeier im Oktober derzeit bezogen: Das denkmalgeschützte Haus B der ehemaligen Spinnerei und Weberei. Der Ausbau des Haus C rechts soll im Frühjahr forciert werden.

Wird nach der Eröffnungsfeier im Oktober derzeit bezogen: Das denkmalgeschützte Haus B der ehemaligen Spinnerei und Weberei. Der Ausbau des Haus C rechts soll im Frühjahr forciert werden.

An der Börse würde man wohl von einem Turnaround sprechen: Seit der Einweihungsfeier im Oktober und den beeindruckenden Vermietungserfolgen im ersten Bauabschnitt der Rosenau ist klar, dass hier inzwischen Erfolgsgeschichte geschrieben wird. Wie im letzten Altstadtbrief bereits angekündigt, konnten die interessierten Bürger beobachten, wie im ersten Bauabschnitt aus dem alten Fabrikgebäude ein Wohnhaus mit ganz besonderem Flair wurde. Selbst die Keller versprühen einen unwiderstehlichen Charme. Drei Wochen nach Vermietungsbeginn war bereits weit über die Hälfte der 27 Wohnungen vermietet. Die ersten Bewohner sind eingezogen, und zum Jahreswechsel wird der größte Teil bewohnt sein.

Ungeachtet der Arbeiten auf dem Gelände für weitere zwei Jahre zieht es Menschen zum Wohnen an die Iller. Wie den Käufern zugesagt, hat der Bauträger sich um die Vermietung der Wohnungen gekümmert und dabei begeisternde Erfahrungen gemacht. Das Leben an der Iller ist jetzt Realität, der lange und steinige Weg dahin schon fast vergessen. Im Sog der Vermietung zieht nun auch im Verkauf die Nachfrage heftig an. Nachdem auch die Tiefgarage nicht nur für den ersten Bauabschnitt sondern bereits für die gesamte Rosenau fertig gestellt wurde, schwinden die letzten Zweifel an der Realisierung des zweiten größeren Gebäudes.

Ein besonders bewegender Vertrauensbeweis für den Bauträger war ein früher Käufer, der jetzt unmittelbar nach der Wohnungsabnahme eine zweite Wohnung im kommenden Bauabschnitt gekauft hat. Gestatten Sie, lieber Leser, diese überschwänglichen Zeilen, die aber letztlich denjenigen, die in der Vergangenheit für das Gelingen der Rosenau mitgehofft haben, Anteil an dieser wunderbaren Entwicklung geben sollen. Direkten Anteil haben jetzt auch vor allem diejenigen, die den aus sicherheitstechnischen Gründen gesperrten Übergang zur anderen Illerseite vermisst haben. Mit Bezug der ersten Wohnungen wurde die Brücke wie angekündigt geöffnet.

Leider ist die Fertigstellung der Außenanlage und Zufahrt nun in die Winterzeit gekommen und damit in einer Zwangspause. Für die Bewohner wird die in Kürze mögliche südliche Zufahrt über die Tiefgarage eine deutliche Entlastung bringen.

Die ersten Bewohner der Rosenau konnten sich bereits vor dem Einzug davon überzeugen, ob die laufenden Bauarbeiten, selbst die im Haus durchgeführten, eine zu große Beeinträchtigung sein könnten. Fast alle aber sind sicher, dass die Freude, hier zwischen historischen Wänden zu leben, überwiegt. Der zweite und größte Bauabschnitt wird im kommenden Frühjahr vorangetrieben und dann in zwei Jahren fertig sein.

Um künftigen Käufern einerseits die Chance auf die volle Denkmalförderung zu geben, die nur der erhalten kann, der vor Beginn der Arbeiten kauft, und andererseits die Sicherheit, dass nach Kauf auch ohne Verzug bis zu Ende gebaut wird, haben Finanzierungspartner Pfersee Kolbermoor und Bauträger 5. Eptagon (eine Gesellschaft der ROI-Projektbau) eine einmalige Vertragsgestaltung ins Leben gerufen: Vereinfacht gesagt, ist der neue Käufer bis zum März kommenden Jahres von allen Verpflichtungen freigestellt, falls dann Bauträger und Finanzierungspartner nicht verbindlich die umgehende Fertigstellung zusichern.

Dass diese Gestaltung angenommen wird, zeigen die ersten Verkäufe und Ankaufserklärungen zu diesen Bedingungen. Damit ist nun auch an dieser Stelle wieder deutlich Bewegung in das Projekt Rosenau gekommen.

Unter den gegebenen Umständen liegt die Rosenau damit weiter im Zeitplan.

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