Altstadtbrief 2011 erschienen
von Stephan Schmidt unter Aktuelles, Publikationen am 24. Dezember 2011
Zum 38. Mal und im 32. Jahrgang fand der Altstadtbrief dieses Jahr rechtzeitig seinen Weg unter den Weihnachtsbaum. Der Inhalt:
Bericht des Vorsitzenden: Fortschritte an der Iller – Stiefkind Burghalde
Tür an Tür: Innovation und Tradition in der Reichsstadt: Sozialbau baut Passivhaus „An der Stadtmauer 2-4“
Große Fortschritte: Ein erfolgreiches Jahr für das Beginenhaus
Die Iller in Kempten: Das Projekt „Iller erleben” – Teil 2
1811 – 2011: 200 Jahre Munizipalgemeinde 25. Die langsame Vereinigung der Doppelstadt Kempten
Quo vadis, Künstlerhaus? Ein zentrales Lenkungsinstrument verkauft man nicht.
Als PDF ist er derzeit unter den Downloads im Originallayout herunterzuladen. Und in Bälde finden sich alle Artikel einzeln und direkt hier online.
Die Iller in Kempten
von Dieter Schade unter Altstadtbrief 2010, Planungen & Konzepte, Stadtentwicklung am 16. Dezember 2010
Ein Schwerpunkt der Arbeit der Altstadtfreunde – Teil 1

Blick von der Rosenau Richtung Norden gen Altstadt auf den Iller-Radwanderweg Ulm-Oberstdorf und die "unsichtbare" Burg auf der Burghalde. Foto: Stephan Schmidt
Gewässerkundliche Daten
Die Iller durchfließt die Stadt Kempten auf einer Länge von ca. 13 km. Ihr Abflussverhalten ist geprägt durch das 955 km² große Einzugsgebiet mit z. T. alpinem Charakter. Die Staulage der Alpen ist Ursache für intensive Niederschläge mit großen Hochwasserabflüssen.Die Illerabflüsse schwanken stark zwischen Niedrigwasser (NQ = 4cbm/s) und Hochwasser ( HQ am 23.08.2005 = 884 cbm/s). Während der mittlere Wasserstand am Pegel Kempten 146 cm (MW) beträgt, ist der Wasserspiegel bei dem vorgenannten höchsten Hochwasser um zirka 5 Meter bis auf 642 cm ( HHW ) angestiegen (1). weiterlesen »
Erste Bewohner: Neues Leben an der Iller beginnt
von Helge Pietrek unter Altstadtbrief 2010, Planungen & Konzepte, Stadtentwicklung, historische Gebäude & Denkmäler am 15. Dezember 2010
Mit ersten Einzügen steigt auch Immobilien-Nachfrage

Wird nach der Eröffnungsfeier im Oktober derzeit bezogen: Das denkmalgeschützte Haus B der ehemaligen Spinnerei und Weberei. Der Ausbau des Haus C rechts soll im Frühjahr forciert werden.
An der Börse würde man wohl von einem Turnaround sprechen: Seit der Einweihungsfeier im Oktober und den beeindruckenden Vermietungserfolgen im ersten Bauabschnitt der Rosenau ist klar, dass hier inzwischen Erfolgsgeschichte geschrieben wird. Wie im letzten Altstadtbrief bereits angekündigt, konnten die interessierten Bürger beobachten, wie im ersten Bauabschnitt aus dem alten Fabrikgebäude ein Wohnhaus mit ganz besonderem Flair wurde. Selbst die Keller versprühen einen unwiderstehlichen Charme. Drei Wochen nach Vermietungsbeginn war bereits weit über die Hälfte der 27 Wohnungen vermietet. Die ersten Bewohner sind eingezogen, und zum Jahreswechsel wird der größte Teil bewohnt sein. weiterlesen »
Neue Leiterin beim City-Management
von Annett Lukas unter Altstadtbrief 2010, Planungen & Konzepte, Stadtentwicklung am 15. Dezember 2010
Quartiersmanagement für das Mühlbachquartier

Blickfang: Das Mühlrad am Anfang der Gerberstraße erinnert einerseits an die Geschichte, andererseits lädt es zum Flanieren im neuen Mühlbachquartier ein.
Die Veranstaltungen des City-Management Kempten haben sich in den letzten Jahren fest im Kemptener Veranstaltungskalender etabliert. Das Stadtfest, der Tag der Musik, die Autoausstellung, der Familientag und das MitternachtsShopping locken jedes Jahr tausende Besucher in die Allgäu-Metropole Kempten.
Seit August 2010 ist Annett Lukas als neue Geschäftsstellenleiterin des City-Management Kempten e. V. für die Durchführung dieser Veranstaltungen verantwortlich. Die gebürtige Karlsruherin sammelte Erfahrungen beim Stadtmarketing in Karlsruhe, bevor sie beim Organisationskomitee der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin arbeitete. Als begeisterte Sportlerin ist sie vom Allgäu und ihrer neuen Wirkungsstätte angetan: „Kempten hat unheimlich viel zu bieten“, sagt die 29-jährige Diplom-Sportökonomin. „Die Stadt hat sehr viel Charme. Man kann in der Innenstadt toll shoppen gehen, die vielen kulturellen Angebote nutzen oder die wunderschöne Umgebung genießen! Es ist ein Privileg, hier arbeiten zu dürfen.“ weiterlesen »
Das TiK: Mehr Kultur, mehr Altstadt
von Ulrike Rottenburger unter Altstadtbrief 2010, historische Gebäude & Denkmäler am 15. Dezember 2010
Das innovative Konzept geht in die vierte Spielzeit
Das THEATERINKEMPTEN (TIK) ist eines der schönsten und ältesten Theater Bayerns und wurde im Jahr 2007 dank der Initiative der Kemptener Bürgerschaft aufwändig saniert und erweitert. Ursprünglich wurde das im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnte Gebäude als Salzstadel genutzt, diente aber schon früh als Aufführungsort für Wanderbühnen und „Commediantes“. Erst 1827 wurde es von Franz Sales Lochbihler zu einem „richtigen“ Theater umgebaut und zu einer besonders schönen Kulturstätte erhoben. Er als Initiator und quasi „erster Intendant“ des Stadttheaters war es auch, der den Tanz der Musen um den Gott Apoll auf dem so genannten „Lochbihler-Vorhang“ schuf, welcher heute wieder im neuen Glanz des Großen Hauses erstrahlt. weiterlesen »
“Haus der Buchkultur” Im Beginenhaus!?
von Birgit Kata unter Altstadtbrief 2010, Planungen & Konzepte, historische Gebäude & Denkmäler am 15. Dezember 2010
Nutzungskonzept im Wandel – eine Jahresbilanz
Im Jahr 2010 gelangen innere und äußere Veränderungen für das Projekt „Beginenhaus“. Die Bilanz nach fünf Jahren intensiver Arbeit in den beiden mittelalterlichen Häusern kann sich sehen lassen: Einbauten und Verkleidungen aus jüngerer Zeit wurden entfernt, weitere Teile der wertvollen historischen Ausstattung freigelegt und auch die Dokumentation des jahrhundertealten Bestandes wurde fortgeführt. Verschiedene Nutzungsmöglichkeiten wurden diskutiert, nachdem sich die bisherige Planung als nicht tragfähig erwiesen hatte. weiterlesen »
Schauplatz und Erinnerungsstätte alter Stadtgeschichte
von Dr. Gerhard Weber unter Altstadtbrief 2010, Geschichte & Geschichten, historische Gebäude & Denkmäler am 15. Dezember 2010
Besuchermagnet Erasmuskapelle unter dem St.-Mang-Platz

Der Besucherandrang ist seit der Eröffnung sehr groß. Viele kommen mehrmals, um alle Details auch im Vitrinentisch genau zu betrachten.
Das lange Warten hat sich gelohnt. Dieser Meinung sind jedenfalls die Menschen, die seit der Eröffnung am 18. September den neuen Schauraum Erasmuskapelle besucht haben. Mehrere Monate länger als geplant dauerte die Baumaßnahme, bis aus den überraschend zutage gekommenen Ruinen eine neue Attraktion im Kemptener Untergrund entstand. weiterlesen »
Geschafft: Die Altstadt hat ein neues, strahlendes Gesicht
von Herbert Singer unter Altstadtbrief 2010, Planungen & Konzepte, Stadtentwicklung am 15. Dezember 2010
Unter der Burghalde: Die Sozialbau plant vierten Bauabschnitt “An der Stadtmauer 2-4″
Die städtebaulich so wichtige Revitalisierung der Altstadt von der Burgstraße bis zum neu gestalteten St.- Mang-Platz ist geschafft. Mit stadtbildprägenden Neubauten kehrt nach vielen Jahren wieder pulsierendes Leben in die Kemptener Altstadt zurück. Der Stillstand der 80er und 90er Jahre ist vergessen. Die Burgstraße als die wichtigste Zufahrtsstraße in die Altstadt pulsiert wieder. Mit qualitätsvoller Architektur bilden „Unter der Burghalde“ – dem ältesten Teil der rund 2000 Jahre alten Stadt Kempten – neue Büro- und Dienstleistungsgebäude den städtebaulich gelungenen Abschluss des mittelalterlichen Altstadtquartiers, dem damit wieder Kontur und Vitalität verliehen werden konnte. weiterlesen »

